Grusskarte
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27.Februar 2004
Grusskarte für Thomas Pape


Kein Mensch ...



Der IQ Test
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Lieber Thomas!

Hier die Karte, die ich heute früh gefunden habe!
Ich musste sofort an dich denken, denn du hast immer alles dafür getan, das ich nie hätte weinen müssen, wenn ich mich nur immer an dich angelehnt hätte!
Bitte verzeih mir und bitte vertrau mir! So kann man doch nicht weitermachen ,das du mir nicht vertraust, immer zweifelst, egal was ich tue und egal, wohin ich gehe! Soll ich mich zu hause einschließen????

Ich bin doch zu dir und deiner Liebe zurück gekehrt, bitte glaube mir!

Dein Marzipanherzchen!!!


27.Februar 2004
Grusskarte für Thomas Pape


Die größten ...


Hallo Schatz!

Es tut mir leid, dich immer wieder zu verletzen, ich will es vermeiden udn tue es vielleicht genau dadurch!!!
Es tut mir dann jedes Mal auch weh!

Ich kann dich nur um Vertrauen bitten, verlangen kann ich gar nichts mehr, das weiß ich! Aber bitte gib mir noch eine Chance, ohne Zweifel!!!

Dein Mäuschen!


28.Februar 2004

Grusskarte für Thomas Pape


Liebe ist...

Hallo Schatz!

Danke, das du das immer getan hast und auch jetzt immer noch kannst! Wo wären wir sonst ...???

Deine Maus


11.März 2004
Grusskarte für Thomas Pape


Danke!

Lieber Thom!

Ich danke Dir für Deine Geduld und das Du immer wieder bereit bist mir zu verzeihen, meine momentanen Launen zu ertragen und es immer wieder weiter mit mir versuchst!

Ich kann mich selber kaum ertragen, aber ich fühle mich so hilflos dagegen.
Glaube mir, das ich Dir nicht weh tun möchte!

Dein Marzipanherzchen!!


9.Juli 2004
Grusskarte für Thomas


Der Schwache kann nie vergeben

Hallo mein Schatz!

Ich wollte Dir mal wieder eine Karte schreiben. Ich danke dir, das du dich für uns als stark erwiesen hast. Wo wären wir sonst jetzt? Du bist ein starker Mensch, der immer die Kraft hast für uns alle stark zu sein, wenn es darauf ankommt. Ich weiß, ich kann mich immer auf dich und deine Stärke verlassen auch in Zukunft udn das ist ein schönes Gefühl der Sicherheit! Danke, das du da bist und das es dich gibt udn das du vergeben kannst!

Dein Marzipanherzchen!


11.Juli 2004
Grusskarte für Thomas


Gute Nacht!

Hallo mein Kuschelbär!
Ich wollte dir nur auf besondere Art "Gute NAcht" sagen udn das ich dich lieb hab!
Kussi-Bussi von deinem Kuschelhasi!
:-******



24.Juli 2004

Grusskarte für Thomas


Kein Mensch ist deiner Tränen wert!

Hallo mein allerliebster Schatz!
Vielleicht habe ich dir diese Karte schon mal geschickt, aber immer wenn ich das lese, weiß ich, das du der Mensch bist, der immer dafür sorgen wollte, das ich nie einen Grund zum Weinen haben muss! Ich bin aber der Mesnch, der das nicht verdient hat, dir weh getan hat und für Tränen bei dir gesorgt hat und bei mir selber auch! Aber du warst immer da und du hast sie getrocknet! Zum Glück war es nicht ZU spät als ich das erkannt habe!
Ich wollte mich noch Mal bei dir entschuldigen wegen meines ungeschickten Handelns. Ich kann mir vorstellen, dass du zu einem völlig falschem Schluss kommen musst, wenn ich mich so verhalte! Aber ich bin doch nun mal so. Ich möchte dir versichern, wie sehr ich dich liebe. Ich weiß, das du ein außergewöhnlicher Mensch bist und das unsere Beziehung immer eine außergewöhnliche Liebe war und noch immer ist. Es soll jeder sehen, das diese Liebe so stark istr, das sie solche Tiefen meistern kann ohne auch nur Narben davon zu tragen und ohne das eine kleine Spur von Argwohn übrig bleibt! Dadurch zeichnet sich Stärke aus und unsere Liebe ist stark, Du bist stark!
Manchmal finde ich nicht die richtigen Worte, manchmal stelle ich mich ungeschickt an, wenn ich dir etwas sagen möchte, wenn ich dich um etwas bitten möchte.
Aber du weißt, was dein Marzipanherzchen sich wünscht und wie du Freude udn Lachen in mein Herz zaubern kannst!
Ich vertraue darauf, das du erkennst, das du mich nicht verlieren wirst, wenn du außergewöhnliche Wege mit mir gehst und mir dein vollstes Vertrauen schenkst!
Ich liebe Dich, mein Kuschelbäääääär!
dein Marzipanherzchen!



Diese Karte wurde versandt von Ramona.

24.Juli 2004
Grusskarte für Thomas


Grenzen überwinden!

Hallo mein lieber Kuschelbäär!
Ich danke Dir von ganzem Herzen, für alle deine Liebe und das du deine scheinbaren Grenzen sogar für mich überwindest um mir deine Liebe zu zeigen und Vertrauen zu beweisen! Ich weiß, es das du heute denkst, dass du an deine Grenzen stößt, aber ich werde dir beweisen, dass dein Vertrauen nicht umsonst ist und es zu unser aller Segen ist, was du tust!
Auch einen verloren geglaubten Freund zurück zu gewinnen kann kostbar sein in den Augen einesw Mannes und in Jehovas Augen!
dein Marzipanherzchen hat dich ganz dolle lieb!


Dokument zum 21.August 2004


15.Juni 2005


Meinungen aus "Erwachet!" und dem "Wachtturm" zu diesem Thema:

*** g99 22. 4. S. 9 Die Möglichkeit der Scheidung ***

Die Möglichkeit der Scheidung

„Wenn dein Ehepartner stirbt, haben die Leute Verständnis für dich, selbst wenn du dich in der Ehe nicht von der besten Seite gezeigt hast. Aber wenn dein Mann dich verlässt — na ja, dann denken manche, du hättest dich eben nicht genug bemüht. Bitte, bitte HELFT!" (eine Erwachet!-Leserin in Südafrika).

 

*** w88 1. 11. S. 24 Abs. 15 Wenn der Ehefrieden in Gefahr ist ***

15 Für ein christliches Ehepaar ist die Trennung meist keine gute Lösung — weder für den Mann noch für die Frau. Ohne einen Partner oder die Kinder verspüren sie bald eine zermürbende Leere. Nicht übersehen werden dürfen die sich aus der Trennung ergebenden Belastungen. Wird man in finanzieller oder in anderer Hinsicht imstande sein, für alles zu sorgen? Und was dann, wenn einen die zufolge der Trennung entstehende Situation zu einer unmoralischen Handlung verleitet? Jesus sagte: „Die Weisheit [erweist sich] durch ihre Werke als gerecht" (Matthäus 11:19). An den Auswirkungen gemessen, ist eine Trennung — besonders wenn beide Ehepartner Christen sind — mitunter sehr unweise.

 

*** g99 22. 4. S. 3-5 Die tragischen Folgen der Untreue ***

Die tragischen Folgen der Untreue

„Ich bin gegangen", sagte die Stimme am Telefon — wahrscheinlich die verheerendsten Worte, die Pat je von ihrem Mann hörte. „Ich konnte nicht glauben, dass er mich betrogen hatte", erzählt sie. „Wovor ich immer am meisten Angst hatte — dass mein Mann mich wegen einer anderen verlassen würde —, ist schreckliche Realität geworden."

PAT (33 Jahre) hatte echtes Interesse daran, dass ihre Ehe intakt war. Ihr Mann hatte ihr versichert, er würde nie von ihr weggehen. „Wir hatten uns gegenseitig versprochen zusammenzuhalten, egal, was kommt", fährt Pat fort. „Ich war überzeugt, dass er es ernst meinte. Und dann das . . . Jetzt habe ich rein gar nichts mehr — nicht mal eine Katze oder einen Goldfisch —, nichts!"

Hiroshi wird nie den Tag vergessen, an dem die außereheliche Beziehung seiner Mutter ans Licht kam. „Ich war erst 11", berichtet er. „Mutti wirbelte durchs Haus. Papa lief hinter ihr her und sagte: ‚Überstürz doch nichts. Wir können doch drüber reden.‘ Ich spürte, dass irgendwas total schiefgelaufen war. Mein Vater war am Ende. Er ist nie richtig darüber hinweggekommen. Dazu kam noch, dass er niemand hatte, bei dem er sich aussprechen konnte. Also musste ich dafür herhalten. Das muss man sich mal vorstellen: Ein Mann in den Vierzigern holt sich bei seinem 11jährigen Sohn Trost und Mitgefühl!"

Angefangen von den Skandalgeschichten über Königshäuser oder die Ehen von Politikern, Filmstars und prominenten Geistlichen bis zu den Betrügereien und Tränen in der eigenen Familie: eheliche Untreue fordert nach wie vor einen hohen Tribut. „Ehebruch", schreibt die New Encyclopædia Britannica, „scheint so universell und in manchen Kulturen so gang und gäbe zu sein wie die Ehe." Schätzungen zufolge sind 50 bis 75 Prozent der Verheirateten schon einmal fremdgegangen. Wie die Eheforscherin Zelda West-Meads sagt, bleibt Untreue zwar oft unentdeckt, doch „alles deutet darauf hin, dass Seitensprünge im Ansteigen sind".

Eine Lawine von Gefühlen

Die Statistiken über Untreue und Scheidung sind schockierend, geben aber nicht die Auswirkungen auf das Alltagsleben in ihrer vollen Heftigkeit wieder. Außer enormen finanziellen Konsequenzen verbirgt sich hinter diesen Statistiken eine Flut von Gefühlen: viele Tränenströme, zahllose bange Nächte, in denen die Angehörigen keinen Schlaf finden, dazu grenzenlose Bestürzung, Trauer, Angst und Qual. Die Opfer überstehen die Zerreißprobe vielleicht, aber wahrscheinlich werden die Narben lange Zeit bleiben. Die Verletzungen und der angerichtete Schaden lassen sich nicht leicht aus der Welt schaffen.

„Eine Ehrzerrüttung verursacht normalerweise heftige Gefühlsausbrüche, die den Blick trüben können", heißt es in dem Buch How to Survive Divorce. „Was soll ich tun? Wie soll ich reagieren? Wie komme ich da raus? Oft schwankt man hin und her zwischen Gewissheit und Zweifeln, Wut und Schuldgefühlen, Vertrauen und Argwohn."

So ging es jedenfalls Pedro, als er von der Untreue seiner Frau erfuhr. „Wenn man betrogen wird", gesteht er, „bricht eine Flut verworrener Gefühle über einen herein." Die niederschmetternden Gefühle sind schon für den Betrogenen schwer zu begreifen, geschweige denn für Außenstehende, die sich kaum in die Lage hineindenken können. „Keiner versteht wirklich, wie ich fühle", meint Pat. „Wenn ich daran denke, dass mein Mann mit ihr zusammen ist, verspüre ich einen buchstäblichen Schmerz, den ich unmöglich beschreiben kann." Sie fährt fort: „Es gibt Zeiten, da denke ich, ich drehe durch. Den einen Tag stehe ich über den Dingen, am nächsten sieht es schon wieder ganz anders aus. Den einen Tag vermisse ich ihn, am nächsten kommen mir wieder alle Intrigen, Lügen und Demütigungen in den Sinn."

Wut und Angst

„Manchmal packt einen die pure Wut", gibt ein Betrogener zu. Es ist nicht allein Ärger über das geschehene Unrecht und die erlittenen Verletzungen. Es ist eher „ein Groll über das, was hätte sein können, aber kaputtgegangen ist", wie es eine Journalistin formulierte.

Üblich sind außerdem ein geringes Selbstwertgefühl und Komplexe. Pedro verrät: „Es kommen einem Gedanken wie: ‚Bin ich nicht attraktiv genug? Habe ich irgendwelche anderen Mängel?‘ Man fängt an, bei sich selbst Fehler zu suchen." In ihrem Buch To Love, Honour and Betray bestätigt Zelda West-Meads von der britischen Nationalen Eheberatungsstelle dies wie folgt: „Mit am schwersten zu verkraften . . . ist die Schwächung der Selbstachtung."

Schuldgefühle und Depressionen

Diesen Emotionen folgt meistens eine Woge von Schuldgefühlen dicht auf den Fersen. Eine verzweifelte Frau sagt: „Ich glaube, Frauen leiden schrecklich unter Schuldgefühlen. Man macht sich Vorwürfe und fragt sich, was man bloß falsch gemacht hat."

Ein betrogener Mann nennt einen weiteren Aspekt der Achterbahn der Gefühle, um es mit seinen Worten auszudrücken. Er erläutert: „Neu sind die Depressionen, die so plötzlich einsetzen wie schlechtes Wetter." Eine Frau schildert, dass, als ihr Mann sie verließ, nicht ein Tag verging, an dem sie nicht losheulte. „Ich kann mich noch genau an den ersten tränenfreien Tag erinnern. Das war, ein paar Wochen nachdem er gegangen war", erzählt sie. „Bis zu meiner ersten Woche ohne Tränen vergingen mehrere Monate. Diese tränenfreien Tage und Wochen waren Meilensteine auf meinem Weg nach vorn."

Zweifacher Verrat

Was viele nicht realisieren, ist, dass der Ehebrecher seinem Partner oft in zweifacher Hinsicht einen schweren Schlag versetzt. Wieso? Pat deutet das mit folgender Aussage an: „Es war hart für mich. Er war nicht nur mein Mann, sondern auch viele Jahre lang mein Freund — mein bester Freund." Wenn Schwierigkeiten auftreten, sucht eine Frau meistens bei ihrem Mann Halt. Jetzt hingegen ist er nicht nur die Ursache traumatischer Probleme, sondern fällt auch noch als dringend benötigte Stütze aus. Auf einen Schlag hat er seiner Frau großen Schmerz zugefügt und sie ihrer Vertrauensperson beraubt.

Das daraus resultierende tiefsitzende Gefühl des Betrogenseins und des Vertrauensbruchs ist eine der heftigsten Empfindungen unschuldiger Partner. Eine Eheberaterin erklärt, warum sich eheliche Untreue emotionell so lähmend auswirken kann: „Wir investieren so viel von uns selbst, so viele Hoffnungen, Träume und Erwartungen, in die Ehe . . . und suchen jemand, an den wir wirklich glauben können, jemand, bei dem wir das Gefühl haben, wir können uns jederzeit auf ihn verlassen. Der unvermittelte Verlust dieses Vertrauens kann auf uns so wirken, als wäre ein Kartenhaus von einem Windstoß weggepustet worden."

 

*** w88 1. 11. S. 27 Abs. 8 Hat Gott euch zum Frieden berufen? ***

Wie stehen die beiden aller Wahrscheinlichkeit nach vor Gott da, wenn sie zufolge ihres Versäumnisses, sich auszusöhnen, zu einer unmoralischen Handlung verleitet werden?

 

*** g99 22. 4. S. 6-7 Ist eine Versöhnung möglich? ***

Fragen, die zu klären sind

Um eine bewusste Entscheidung treffen zu können, muss sich die treue Partnerin über ihre Gefühle klar werden und die Möglichkeiten durchspielen, die ihr offen stehen. Sie könnte sich über folgende Fragen Gedanken machen: Möchte er zurückkehren? Hat er das ehebrecherische Verhältnis definitiv beendet, oder zögert er, sofort etwas zu unternehmen? Hat er gesagt, dass es ihm leid tut? Wenn ja, bereut er wirklich zutiefst, was er getan hat? Oder tendiert er dazu, mir die Schuld für seinen Fehler zu geben? Bedauert er aufrichtig, dass er mich verletzt hat? Oder ärgert er sich einfach nur darüber, dass die unerlaubte Beziehung aufgedeckt wurde und auseinandergebrochen ist?

Wie sieht es mit der Zukunft aus? Hat er angefangen, die Einstellung und die Verhaltensweise zu korrigieren, die zu dem Ehebruch geführt haben? Ist er fest entschlossen, das Unrecht nicht zu wiederholen? Oder flirtet er nach wie vor gern und neigt dazu, unangebrachte gefühlsmäßige Bindungen zu anderen Frauen einzugehen? (Matthäus 5:27, 28). Engagiert er sich voll und ganz für einen Neubeginn der Ehe? Wenn ja, worin zeigt sich das? Positive Antworten auf diese Fragen können eine Basis für die Annahme bilden, dass sich die Ehe stabilisieren lässt.

 

*** w1.3.05 ***

In der Ehe müssen es beide als unterschiedliche Persönlichkeiten lernen, gemeinsame Interessen zu entwickeln und gemeinsame Ziele anzustreben. Eine Ehe kann man nicht ohne weiteres aufkündigen, sie ist eine lebenslange, feste Bindung. Selbst wenn man sich in vielen Ländern mit Leichtigkeit scheiden lassen kann, bleibt die Ehe für einen Christen heilig. Beenden darf er die Ehe nur aus einem äußerst schwerwiegenden Grund (Mat. 19:9). Ein christliches Ehepaar kann sich den weisen Rat der Bibel, die Unterstützung von Mitchristen und eine enge Beziehung zu Gott durch das Gebet zunutze machen. Eine gute Ehe hat Bestand und macht Mann und Frau in all den Jahren glücklich und zufrieden. Noch wichtiger ist allerdings, dass sie Jehova Gott, ihren Urheber, ehrt (1. Mo. 2:18, 21-24; 1. Kor. 10:31; Eph. 3:15; 1. Thes. 5:17).

 

 

***  jd ***

Seite 18
"Hast du dich je gefragt: Zu welchen Opfern wäre ich wohl bereit, um den Willen Jehovas zu tun? Denk an Hosea, der etwa zur Zeit Jesajas und Michas lebte und ungefähr 60 Jahre als Prophet tätig war. Jehova wies Hosea an, Gomer, "eine Frau der Hurerei", zu heiraten. Von den drei Kindern, die Gomer danach gebar, war anscheinend nur eines von Hosea. Warum verlangte Jehova von jemandem, die Untreue seines Ehepartners zu ertragen?"

Seite 66
"Etwas über Gott zu wissen ist etwas ganz anderes, als Gott zu kennen. Es ist vergleichbar mit dem Unterschied, ob man etwas über Liebe liest oder sich selbst verliebt hat."

Seite 89
Jehova kündigte durch Habakuk fünf Kategorien von Personen Unheil an: Habsüchtigen, Wucherern, Mördern, vorsätzlichen Übertretern der Sittengesetze und Götzendienern. Das zeigt eindeutig, dass Jehovas Verhaltensmaßstäbe aufgestellt hat. Beachtenswert dabei ist: Bei vier der Vergehen ging es um Verfehlungen gegenüber Mitmenschen. Wer sich also Gottes Standpunkt zu eigen macht, fügt seinem Nächsten keinen Schaden zu. Das Verhältnis zu den meisten sollte sich eigentlich verbessern.
Der dritte Nutzen besteht in einem glücklicheren Familienleben. Eine Scheidung hält man heute oftmals für den einzigen Ausweg aus einer Ehekrise. Doch der Prophet Maleachi sagte über Jehova: "Er hat Ehescheidungen gehasst" Mit Maleachi 2:16 werden wir uns später noch eingehender befassen; doch schon jetzt möchten wir festhalten: Gott hat in seiner Weisheit Maßstäbe für jeden in der Familie aufgestellt. Je enger sich die Einzelnen daran halten, desto größer der Frieden in der Familie. 

Seite 121
Einen verwandten Aspekt erwähnte Maleachi, als er darauf hinwies, wie Jehova über die Untreue einiger Juden gegenüber ihrer Frau dachte. ""Er hat Ehescheidungen gehasst", hat Jehova, der Gott Israel, gesprochen; und den, der sein Gewand mit Gewalt überdeckt hat". Die hebräische Wendung für "sein Gewand mit Gewalttat überdeckt hat" wird unterschiedlich verstanden. Nach Ansicht einiger Gelehrter bedeutet sie, dass jemand sein Gewand durch einen gewalttätigen Angriff mit Blut befleckt hat. Jedenfalls verurteilte Maleachi eindeutig Gewalt in der Ehe. Ja, er sprach hier Gewalt im häuslichen Umfeld an und zeigte, dass Gott sie missbilligt.
Physische oder verbale Gewalt in den eigenen vier Wänden ist genauso zu verurteilen wie Gewalt der Öffentlichkeit. Beides entgeht Gott nicht (Prediger 5:8). 

Seite 124 - 127
Das hat dazu geführt, dass viele nicht einmal mehr engsten Angehörigen vertrauen. So war es auch in den Tagen Michas, Er schrieb: "Setzt euren Glauben nicht auf einen Gefährten.... Vor derjenigen, die an deinen Busen liegt, behütet die Pforten deines Mundes. Denn ein Sohn verachtet den Vater; eine Tochter erhebt sich gegen ihre Mutter, eine Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter; eines Mannes Feinde sind seine Hausgenossen" (Micha 7:5,6). In einer Welt, in der die Familie zerfällt, strengen wir uns als Einzelne sehr an, damit wir diesem negativen Einfluss nicht unterliegen. Dadurch haben wir als Familie mehr Freude, und auch Gott freut sich mehr über uns.
Zuerst interessiert uns natürlich die Bindung zwischen Mann und Frau. Erst in neuerer Zeit gilt bei vielen die Scheidung als einfachste Lösung von Eheproblemen. Früher konnte man sich gewöhnlich nicht so leicht scheiden lassen; im 19.Jahrhundert war in England dazu ein Parlamentsbeschluss nötig.....Heute betrachtet man eine Scheidung vielerorts als vertretbaren Ausweg für Paare mit Eheproblemen.
Zur Zeit Maleachis, im 5.Jahrhundert v.u.Z., ließen sich immer mehr Juden scheiden. Maleachi erklärte solchen Männern: "Jehova selbst hat zwischen dir und der Ehefrau deiner Jugend Zeugnis abgelegt, an der du selbst treulos gehandelt hast." Wegen der Treulosigkeit solcher Männer wurde der Altar Jehovas mit den Tränen der im Stich gelassenen Frauen bedeckt, "mit Weinen und Seufzen". Und moralisch verkommene Priester billigten dieses grausame Verhalten!
Wie dachte Jehova über diese beklagenswerte Einstellung zu Ehe? Maleachi schrieb: ""Er hat Ehescheidungen gehasst", hat Jehova, der Gott Israels, gesprochen. Auch versicherte er, Jehova habe sich nicht geändert. Erkennen wir, was das bedeutet? Gott war von Anfang an gegen Ehescheidungen. Er war zur Zeit Maleachis dagegen und er ist es auch heute. Einige wollen vielleicht aus ihrer Ehe ausbrechen, nur weil die mit ihrem Partner unzufrieden sind. Doch so hinterhältig ihr Herz auch sein mag, Jehova durchforscht es. Er nimmt jede Täuschung oder böse Absicht hinter einer Scheidung wahr, ganz gleich, wie sehr sich jemand zu rechtfertigen sucht. Ja, "alle Dinge sind nackt und bloßgelegt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zugeben haben.
...
Wir müssen also über unsere Geisteshaltung wachen. Dann können wir der Versuchung wiederstehen, jemandem, der nicht unser Ehepartner ist, ungebührlich viel Aufmerksamkeit zu schenken. Oder gefällt es uns, wenn sich jemand vom anderen Geschlecht wiederholt aufmerksam zeigt oder uns schmeichelt? ....

*** w06 15. 09. S. 28,29 Abs. 12 und 17 Freu dich mit der Ehefrau deiner Jugend? ***

In keiner Ehe läuft immer alles glatt. Die Bibel sagt sogar, Mann und Frau würden in der Ehe "Drangsale im Fleisch " haben (1.Korinther 7:28). Beispielsweise könne Sorgen, Krankheit und Verfolgung eine Ehe stark belasten. Doch wenn Probleme entstehen, sollten Ehepartner die zueinander halten und Jehova gefallen möchten, gemeinsam eine Lösung suchen.
... Der stärkste Ansporn, die eheliche Treue zu bewahren, ist daher die Erkenntnis. dass jede sexuelle Unreinheit dem Verhältnis zu Jehova schadet  - selbst wenn die Untreue geheim bleiben sollte und sie sich körperlich oder gesellschaftlich kaum auszuwirken scheint.